Ultraschnelle Elektronenbeugung

Metallisch glänzende Vakuumkammer und diverse Optiken auf einem Tisch
Vakuumanlage für die ultraschnelle Elektronenbeugung

Die Femtosekundenspektroskopie, d.h. die Beobachtung lichtinduzierter Dynamiken, beruht häufig auf indirekten Spektroskopieverfahren, die bedingt durch Auswahlregeln, Franck-Condon-Argumenten oder dem Auftreten „dunkler Zustände“ oft nur ein kleines Fenster auf die Dynamik erlauben. Die Ultraschnelle Elektronenbeugung (UEB) hat im Gegensatz dazu das Potential, die Kernbewegung bzw. Gitterschwingung nach optischer Anregung direkt zu verfolgen. Insbesondere die transiente Dynamik nach und während der Anregung mit geformten Laserpulsen wird so direkt zugänglich.
Dazu haben wir eine einzigartige kompakte UEB Anlage aufgebaut und charakterisiert. Zurzeit führen wir Experimente an freistehendem Graphen und allgemein an freistehenden zwei dimensionalen Schichtsystemen durch.

Vier Bilder zeigen eine Graphene-Probe auf einem Gitter liegend. Es sind Mikroskopische Aufnahmen und des Beugungsbild zu sehen.
Abbildungen einer selbst hergestellten 3 nm dicken, freistehenden, ein-kristallinen Graphen-Probe und ihres Elektronen-Beugungsbildes

An diesem Thema beteiligen sich zurzeit folgende MitarbeiterInnen. Nähere Informationen zu ihren spezifischen Projekten finden Sie durch den Link "Weitere Informationen":
Bild von M. Sc. (Chemie) Marlene  Adrian
M. Sc. (Chemie) Marlene Adrian
▶ Ultraschnelle Elektronenbeugung an mehrlagigen Heterostrukturen
Telefon +49 561 804-4129
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Bild von Dipl.-Nano. Silvio  Morgenstern
Dipl.-Nano. Silvio Morgenstern
▶ Ultraschnelle Elektronenbeugung an Graphen
Telefon +49 561 804-4129
Platzhalterbild Männlich
M. Sc. Physik Arne Ungeheuer
Telefon +49 561 804-4129
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