Schwebender Luftballon

Versuchsaufbau

Zwei Gefässe, mit Wasser Salz, Ballon,

  • 1 Becherglas (1000 ml),
  • 2 Luftballons,
  • 5-6 Glaskugeln (Durchmesser etwa 5 mm, oder sonstiges Material, das in Wasser untergeht),
  • etwas Kochsalz,

Versuchsdurchführung

Versuchsbeobachtung

Eine einfache Versuchsalternative

Statt des Luftballons kann man auch ein rohes Ei verwenden, das nicht zu alt sein darf. (Beim Altern bildet sich eine Gasblase, die das Ei bereits in Wasser schwimmen lässt.)

Erläuterung für die Lehrerin/ den Lehrer

Was fachlich hinter dem Versuch steckt

Die Dichte des Wassers erhöht sich, wenn man Salz darin auflöst. 1 ml Salzwasserlösung ist somit schwerer als 1 ml reines Wasser. Je mehr Salz in das Wasser gegeben wird, desto größer wird der Auftrieb, der gleich der Gewichtskraft, der vom Ballon verdrängten Flüssigkeitsmenge ist. Wenn der Auftrieb und die auf den Ballon einwirkende Schwerkraft gleich sind, beginnt der Ballon im Wasser zu „schweben".

Was der Versuch mit dem Alltag zu tun hat

Viele Kinder kennen den Sachverhalt, dass man im Salzwasser (im Meer) leichter schwimmen kann, als im Süßwasser (Schwimmbad). Mit diesem Phänomen kann man den Versuch beschreiben.

Unterrichtspraktische Hinweise

Mehrere Luftballons im Wasser,

Als Vorbereitung des oben dargestellten Versuchs eignet sich folgende Variante: Durch geeignete Präparation von Luftballons sorgt man dafür, dass ein Ballon schwimmt, ein anderer schwebt und ein dritter sinkt. Der Versuch, so etwas nachzubauen, führt auf die Erkenntnis, dass mehr Wasser im Ballon ihn noch nicht zum Sinken veranlasst. Das Gewicht eines Körpers allein entscheidet also nicht über Schwimmen oder Sinken.

Martina Strüning