Die Lochkamera

Versuchsaufbau

  • eine Konservendose oder einen kleinen Karton,
  • transparentes Papier( Butterbrotpapier/Pergamentpapier),
  • schwarzes Tonzeichenpapier,
  • ein großes möglichst lichtdichtes Tuch,
  • einen Nagel,
  • Klebstoff,
  • evtl. schwarze Deckfarbe,
  • 2 Gummiringe,

Versuchsdurchführung

Versuchsbeobachtung

Erläuterungen für die Lehrerin/ den Lehrer

Was fachlich hinter dem Versuch steckt

Von jedem Punkt des betrachteten Objekts geht Licht aus, das in alle Richtungen geht. Ein winziger Teil dieses Lichts gelangt durch die Öffnung auf die Mattscheibe und wird dort sichtbar. Licht was von einem oberen Objektpunkt kommt, fällt wegen der Geradlinigkeit des Lichtes auf den unteren Bereich der Mattscheibe und umgekehrt. Deshalb erscheint das Bild auf dem Kopf.

Was der Versuch mit dem Alltag zu tun hat

Unser Auge funktioniert im Prinzip ganz ähnlich wie eine Lochkamera. Einige einfache Tiere haben solche einfachen Augentypen. In unserer Auge sorgt die Linse zusätzlich dafür, dass das Bild immer scharf ist, unabhängig von der Pupillengröße. Dem Transparentpapier entspricht die Netzhaut des Auges. Das entstandene Bild steht auch beim Auge auf dem Kopf, wird jedoch - teilweise durch einen angeborenen Mechanismus - im Gehirn gedreht.

Nicole Schäfer & Sabrina Stark