Die Parallelschaltung

Versuchaufbau

eine Flachbatterie (4,5V), vier Verbindungsdrähte, zwei Glühlämpchen (3,5 V / 0,2 A), zwei Fassungen, eine Schraubenzieher

  • 1 Flachbatterie (4,5V),
  • 4 Verbindungsdrähte,
  • 2 Glühlämpchen (3,5 V / 0,2 A),
  • 2 Fassungen,
  • evtl. 1 Schraubenzieher,

Versuchsdurchführung

Versuchsbeobachtung

Wertvolle Tipps für das Gelingen des Versuchs

Wenn einmal ein Versuch wider Erwarten nicht gelingt, sollte man zunächst folgende Punkte untersuchen:

  1. Sind alle Drähte an den Kontaktstellen vollständig von der Isolierung befreit? (Es muss der blanke Draht sein).
  2. Ist die Batterie noch intakt? Es ist denkbar, dass sich die Batterien im Laufe der Unterrichtseinheit erschöpfen! (Eine Glühlampe an die Polbleche halten: die Lampe muss hell und gleich bleibend stark leuchten!)
  3. Ist die Glühlampe funktionsfähig? (Der Glühdraht darf nicht defekt sein!)

Erläuterungen für die Lehrerin / den Lehrer

Was fachlich hinter dem Versuch

steckt Jedes Glühlämpchen hat seinen eigenen separaten Stromkreis. Die Stromwege verlaufen parallel und beeinflussen sich nicht. Beide Lämpchen sind an einem verzweigten Stromkreis angeschlossen, das heißt, beide Lämpchen erhalten unabhängig voneinander gleich viel Strom. An beiden Lämpchen wirkt auch die gleiche Spannung, deshalb kann auch ein Lämpchen entfernt werden und das andere weist die gleiche Spannung auf wie vorher. Bei der Parallelschaltung liegt also jedes Glühlämpchen in einem eigenen Stromkreis, die Stromwege verlaufen parallel. Deshalb kann man eine der beiden Glühlampen herausdrehen, ohne dass die andere erlischt.

Was der Versuch mit dem Alltag zu tun hat

Dreht man zum Beispiel bei einer Deckenbeleuchtung mit mehreren Glühbirnen eine der Birnen heraus, so leuchten die anderen trotzdem noch weiter, es handelt sich also um eine Parallelschaltung.

Anja Kopschitz