Der einfache Stromkreis

Versuchsaufbau

eine Batterie, einen Sektkorken, eine Filmdose, einen Flaschendeckel, drei Drähte, ein Lämpchen, eine kleine Schraube, eine Reißzwecke

  • eine Batterie,
  • einen Sektkorken,
  • eine Filmdose,
  • einen Flaschendeckel,
  • drei Drähte,
  • ein Lämpchen,
  • eine kleine Schraube,
  • eine Reißzwecke,

Versuchsdurchführung

Versuchsbeobachtung

Wertvolle Tipps für das Gelingen des Versuchs

Die Drähte müssen richtig verbunden sein, da der Strom sonst nicht fließen kann.

Erläuterungen für die Lehrerin/den Lehrer

Was fachlich hinter dem Versuch steckt

Der elektrische Strom, der in einen Leiter fließt, besteht aus Elektronen, die sich alle in einer Vorzugsrichtung bewegen. Die Elektronen, die den Strom ergeben, stammen aus den Atomen des leitenden Metalls. Die Atome des Kupferdrahtes, die ja regelmäßig angeordnet sind, enthalten 29 Elektronen. Bei Zimmertemperatur kann jedes Kupferatom ein Elektron abgeben, und zwar dasjenige, welches am weitesten entfernt vom Atomkern angeordnet ist. Die "freien" Elektronen bewegen sich in den leeren Räumen zwischen den Atomen sehr schnell hin und her. Dabei wird manchmal eines von einem Kupferatom wieder eingefangen und ein anderes freigegeben. Die Folge ist, dass zwischen den Metallatomen eine etwa gleich bleibende Zahl von freien Elektronen vorhanden ist. Legen wir nun an den Kupferdraht eine Spannung an, so bewegen sich die Elektronen in eine Hauptrichtung. Wir erhalten einen elektrischen Strom. Unterbrechen wir die Leitung, so hört der Stromfluss auf.

Was der Versuch mit dem Alltag zu tun hat

Bei diesem Versuch lernen die Kinder den einfachen Stromkreis kennen, der in solch einer Form im Haushalt eher selten vorkommt, aber die Grundlage für die anderen Stromkreise ist. Auch der Ausdruck "der Strom fließt", den die Erwachsenen oft benutzen, können die Kinder nun besser verstehen. Was vielen Kindern wahrscheinlich auch noch nicht bewusst war, dass der Strom nur in eine Richtung fließt.

Sandra Resa